Südküste – Wandern

Uns hat immer der Küstenabschnitt zwischen Carvoeiro und Ferragudo gefallen. Dieses Gebiet ist nicht bebaut, hat sogar noch en paar Ruinen, eine sogar von einem alten Turm oder einer ehemaligen Windmühle. Man kann es nicht mehr erkennen.

Man kann dort wunderbar spazieren gehen und von oben über den blauen Atlanktik schauen. Das Gelände ist wild, steinig und mit interessanter Vegetation.

Zum Offroad Fahren ist die Südküste nicht geeignet, da das Gelände jeweils viel zu klein ist. In diesem beschriebenen Abschnitt kann man aber durchaus bis an die Steilküste heranfahren.

Östlich von Sagres

Das Gebiet östlich von Sagres nehme ich mit in die Westküste auf, weil die Landschaft der am Cabo sehr ähnlich ist und die Steilküste hier ebnso felsig ist. Erst ab Lagos wird das Gestein der Küste dann immer sandiger und heller.

Sagres ist eine kleine Fischerstadt mit wenig Tourismus.

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Es gibt dort einige abgelegene Buchten mit einem guten Wellengang, was die Surfer anzieht. Insbesondere am Praia da Ingrina campieren sie den ganzen winter über. Man erreicht die schöne Bucht von Raposeira aus.

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Die Landschaft ist sehr karg und wird landwirtschaftlich als Weidefläche genutzt. Es gibt dort auch ein paar prähistorische Stätten aus Felsgestein, die der weiten kargen Landschaft einen magischen Touch geben.

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Auf dem letzten Bild sieht man einen alten Backofen für Brot.

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Cabo de São Vicente

Das Cabo de São Vicente ist der südwestlichste Punkt des europäischen Festlandes und es ist bekannt geworden – nein, nicht durch die letzte (deutsche) Bratwurst vor Amerika – sondern durch Heinrich dem Seefahrer, der dort eine Seefahrerschule betrieben hatte. Die alte Festungsanlage kann man dort noch besichtigen und die Angler. Da wird mir schon vom Hinsehen schwindelig.

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Berühmt bei den Deutschen ist das Cabo wegen seiner ‚letzten (deutschen) Bratwurst vor Amerika‘.

Die Felsenküste ist hier bis zu 60m hoch, es weht fast immer ein steifer Wind. Daher ist die Vegetation dort auch ganz niedrig und Bäume halten sich dort gar nicht. Der Felsen dominiert die Landschaft ebenso wie die Steilküste.

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Es lohnt sich, den Weg Richtung Norden entlang dem Küstenstreifen einzuschlagen. Es ist eine schöne Landschaft mit ein paar alten Gehöften und immer dem grandiosen Ausblick über den Atlantik.

Direkt am Cabo gibt es fast immer recht viele Touristen; aber beim Sonnenuntergang weit im Westen über dem Meer, wird es dort richtig voll.

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Die Westküste der Algarve

Die Westküste ist felsig, rau, viel kühler als die Algarve und der Atlantik schlägt mit hohen Wellen an die Küste. Es gibt mehrere strandbuchten, die bei den Surfern beliebt sind. Diese Buchten sind teilweise auf ausgebauten Straßen zu errreichen, teilweise auf mehr oder weniger schwierigen Pisten und teilweise nur zu Fuß die Steilküste hinab.

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Der scharfe und kalte Wind lässt nur eine sehr spezielle Vegetation zu. Am Cabo de São Vicente gibt es fast keine Bäume und alles, was wächst, ist niedrig.

Versucht man am Strand zu fotografieren, bekommt man ganz faszinierende Bilder.

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In den folgenden Beiträgen, soll über bestimmte Gegenden berichtet werden.

Serra do Espinhaço de Cão

Die Serra do Espinhaço de Cão (zu deutsch: Rücken des Hundes) gehört zum Hinterland der Algarve-Westküste. Die Berge sind nicht so hoch, wie von den Serras weiter im Osten und auch die Bodenbeschaffenheit ist ganz anders. Hier ist es trocken und sandig und entsprechend ist die Vegetation. Und das Licht, wie auf den Fotos zu sehen ist. Es ist dort sehr hell und ich habe die überbelichteten Bilder etwas nachbearbeitet. Bei dem hellen Licht verschwinden die Farben und dies nicht nur auf den Fotos, sondern auch dem Auge des Betrachters.

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Die Serra do Espinhaço de Cão erstreckt sich vo Vila do Bispo im Westen begrenzt durch die EN 268 bis ein paar Kilometer nördlich der Zusammenführung der EN 268 mit der EN 120. Das Gebiet ist also recht klein und schnell durchfahren, teilweise weit und offen mit breiten Wegen und teilweise nur noch schwer befahrbar. Obwohl das Gebiet nicht so groß ist, kann man sich doch auch verfahren und verlaufen.

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Serra do Calderão – Der Süden

Der Süden ist unsere Heimat; gemeint ist das Gebiet nördlich der Linie Alportel – Querença und südlich von Baranco do Velho. Es ist eine wilde Landschaft mit tiefen, schwer zugänglichen Tälern und recht hohen Bergen. Die Hänge sind steil und entsprechend beschwerlich ist dort das Wandern. Das Offroaden mit einem geeigneten Geländewagen ist dafür umso spannender. Auf dem 3. Foto kann man unser Haus sehen.

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Direkt von der Haustür aus offroaden zu können, ist für in Deutschland lebende Offroadfahrer sicherlich ein Traum. Landschaft und Wege zeigen die Videos anschaulich.

Einen schönen Wanderweg gibt es nördlich von Querença um den Cepo herum. Und zu fahren, ist dieser Weg natürlich auch spannend.

Der nördlichste Teil dieses Gebietes zwischen den Straßen EN396 und EN2 ist besonders unwegsam.

Serra do Caldeirão

Die Serra do Caldeirão umfasst ein sehr großes Gebiet, das grob beschrieben im Westen von der IP1 und im Osten von der EN2 begrenzt wird. Im Norden reicht die Serra bis Almodovar und im Süden ungefähr bis zur EN124, Alte, Salir, Baranco do Velho. Bei Baranco do Velho reicht die Serra auch noch etwas weiter südlich bis zur Linie Querença – Alportel und noch weiter östlich ein Stück über die EN2 hinaus.

Die Landschaft ist sehr unterschiedlich. Es gibt insbesondere weiter nördlich recht baumarme Gebiete und weiter im Süden dichtbewachsene, verwilderte Berge und Täler. Die wirtschaftliche Nutzung ist der Korkanbau und vereinzelt auch Holzwirtschaft, Pinien und Eukalyptus.

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Den ganzen Winter und das Frühjahr hindurch blüht immer etwas, Bodenvegetation und viele Sträucher wie Heide, Medronho, Ginster, Lavendel, Zistrosen und vieles mehr.

Und wenn der Regen kommt, dann wird jede kleine Rille zu einem Bach.

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Es ist eine bergige Landschaft mit Hügeln bis über 500m hoch. Von dort oben hat man auf den Kammwegen eine gigantische Aussicht über die Serra.

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