Alcoutim – Sanlucar

Alcoutim liegt ein paar Kilometer südlich von Mertola, ein kleiner verschlafener Ort mit einem Pentdant auf der spanischen Seite des Guadiana Sanlucar. Seegler und Motorboote können bis hierher den Guadiana hinauffahren und nutzen die schöne Flusslandschaft als geruhsamen Liegeplatz.

Auf die andere Seite kommt man übrigens lediglich mit einem kleinen Motorboot. Will man mit dem Auto rüber, muss man recht weit zur Autobahnbrücke kurz vor der Mündung des Guadiana fahren.

Mertola und Umgebung

Mertola ist ein kleiner Ort direkt am Rio Guadiana gelegen. Die Stadt ist schon sehr alt mit römischen und maurischen Wurzeln. Der Kirche sieht man noch heute ihren maurischen Ursprung an. Ein Spaziergang durch die engen, steil ansteigenden Gassen zwischen all den alten Gebäuden lohnt sich in jedem Fall.

Südlich von Mertola gibt es einen Weg oben am Flussufer entlang mit einer fantastischen Ausssicht auf den Ort und die Flusslandschaft. Nordöstlich kommt man nach einigen Kilometern zu einer stillgelegten Mine (Mina de S. Domingos); interessant zu besichtigen und ein spannender Offroadpark.

Nördlich von Mertola am Ostufer des Guadiana gibt es den Parque Natural do Vale do Guadiana. Eine fantastische Landschaft zum Wandern

und Offroaden, abgelegen und einsam. Zu diesem Gebiet gehört auch der bekannte Wolfssprung Pulo do Lobo. Dort ist der Guadiana zwischen den Felsen nur noch wenige Meter breit.

 

 

Rio Guadiana

Der Rio Guadiana ist im Süden ab Pomerão bis zur Mündung in den Atlantik der Grenzfluss zwischen Portugal und Spanien. Die Landschaft beidseitig des Fusses ist sehr hügelig und meist sehr trocken. Teilweise Naturschutzgebiet bietet diese Hügellandschaft kilometerlange Wander- und Offroadwege, die befahren werden dürfen.

Immer wieder führen die Wege so nah am Guadiana entlang, dass man eine grandiose Aussicht auf den Fluss und seine Uferlandschaft hat.

Spannend sind auch die Serra-Landschaften der größeren Nebenflüsse, wo die Wege oftmals durch furten führen. In den regenreichen Wintermonaten gibt es dort auch richtig viel Wasser.

Im wesentlichen wird das Land als Weideland für Ziegen und Schafe benutzt. Aber für den geduldigen Beobachter gibt es dort auch viele Vögel zu beobachten, bis hin zu einem seltenen Adler.

Mit dem Motor- oder Segelboot kommt man von der Mündung bei Villa Real de Sant Antonio bis zu Alcutim oder bis Pomerão, je nach Wasserstand.